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Der 5. City Lauf in Lehrte am Freitag 05.09.2008 sollte mein erster Wettkampf werden. Die Aufregung und Anspannung war dementsprechend groß je näher der Tag kam. Da ich noch genug Zeit hatte, bin ich nach dem Büro noch mal nach Hause gefahren. Aber irgendwie hatte ich Hummeln im Hintern und mich dann doch recht schnell umgezogen und auf den Weg nach Lehrte gemacht. Ein Parkplatz war schnell gefunden (ein Parkhaus was mal nichts kostet! Wo gibts sowas noch?). Auch wenn ich die Innenstadt noch nicht kannte, hatte ich keine Probleme die Strecke und den Start zu finden. Ich bin einfach immer nur den Menschenmengen hinterher. In der Sparkasse konnte man sich seine Startnummer abholen. Gegen eine kleine Gebühr/Pfand gabe es einen brauner Umschlag mit der Nummer, 4 Sicherheitsnadel zum befestigen am Shirt und den Chip für die Zeitmessung. Ich hatte mir zu Hause schon den Brustgurt für meine Polarpulsuhr (F11) angelegt und konnte auf dem Display zusehen wie mein Puls langsam anstieg. Jetzt gab es kein Zurück mehr. 30 Minuten vor dem Lauf machte ich mich auf den Weg zum Start und lief mich ein wenig warm. Das große Starterfeld wurde in 3 Gruppen aufgeteilt, die sich in einigem Abstand hinter der Startlinie sammeln sollten. Mit meiner 525 durfte ich in das erste Starterfeld und war damit fast eine der ersten, die über die Startlinie gelaufen ist. Da ca. 80% der Läufer unter 18 Jahren waren (viele Schulklassen), hatten die natürlich wegen der Aufregung viel zu viel Energie und sind losgesprintet. Ich versuchte so schnell wie möglich in meinen eigenen Rhythmus zu kommen, auch wenn mich dadurch viele fast umgerannt hätten. Der Sprint der anderen rächte sich sehr schnell. Nach der 3. Kurve mussten die ersten schon gehen und ich konnte überholen. Ein Rentner hatte genau meine Geschwindigkeit, darum lief ich immer schön hinter ihm hinterher. Sozusagen im Windschatten. Trotzdem merkte ich, dass ich viel zu schnell wurde. Es ist einfach zu verlockend, mit der Masse mitzulaufen. Also versuchte ich ein wenig Tempo rauszunehmen damit ich wieder gleichmäßig atmen konnte. Das klappte auch ganz gut. Irgendwann kam dann doch endlich die Zielgerade in Sichtweite. Aber woher nahmen die anderen blos die Kraft und Energie für den Schlussspurt? Ich war einfach nur froh, meinen gleichmäßigen Schritt durchzuhalten. Ein Spurt kam nicht in Frage. Das hat mir wohl doch mein Ziel, die 16 Min zu knacken ein wenig verhunzt. Die bestätigte Endzeit waren dann 16:07 min. Damit war ich von 869 Startern die 824ste. Also nicht die Letzte! Und in meiner Alterklasse F30 habe ich Platz 4 von 6 erreicht. Dann bin ich also gar nicht soooo schlecht gelaufen. Ich finde, für das erste Mal kann sich das Ergenis sehen lassen. Vorallem wenn man bedenkt, dass ich erst im Juni mit Laufen angefangen habe und doch einiges an Übergewicht mit mir rumschleppe.  Auch wenn ich dann am nächsten Tag kaum die Treppe runter gehen konnte, mein Entschluss weiter zu laufen und wieder an einem Wettkampf/Volkslauf (und was auch immer) mitzumachen, hat sich verstärkt. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, wann und wo ich wieder an den Start gehen  Den Muskelkater danach erkläre ich mir so: Sonst laufe ich ja nur im Wald auf Schotter oder im Fitnessstudio auf dem Band. Insgesamt recht weich. Da ist ein reiner Asphalt/Stein-Lauf was ganz anderes und geht mehr auf die Schienbeine. Das merke ich mir für das nächste Mal und ändere meine Laufstrecke entsprechend ab. Achja, noch kurz was zu meinem Puls. Mein normaler Ruhepuls liegt bei ca. 80. Wenn ich mich normal bewege bei ca. 110. Im lockeren Training laufe ich bei ca. 160 ohne Probleme. Erst dachte ich nach dem Lauf, das meine Uhr spinnt. Aber ich hatte wohl doch einen max. Puls von 227 und im Schnitt 169. So ein Rennen ist sehr aufregend. Hoffentlich legt sich das, wenn man öfters mal startet. |